Wir freuen uns Euch den ersten neuen Trainerzugang vorstellen zu drüfen! Jonas Lange wird fortan gemeinsam mit Nenad Pancic die B1 trainieren. In einem kurzen Interview erhalten wir genauere Einblicke über Jonas selbst, seine Ziele und Wünsche für die kommende Zeit im Traineramt. 

Als Torhüter der 1. Herren hast Du deine Qualitäten vielfach bewiesen. Jetzt geht es auch am Spielfeldrand auf der Trainerposition für Dich im Anderter Dress los. Was macht Dich neugierig auf dieses Engagement?

Das sind gleich mehrere Dinge. Nach sechs tollen Jahren als Trainer bei meinem Heimatverein Bothfeld, hat es mich nun gereizt im Leistungsbereich zu arbeiten. Nenad hat sich da schon in den letzten Jahren sehr um mich bemüht und ich glaube, dass nun ein guter Zeitpunkt ist, um den nächsten Schritt als Trainer zu machen. Vor allem kenne ich aber viele Jungs schon lange als Gegner meiner Bothfelder Mannschaften, aus Trainingseinheiten in den Ferien oder bei der Regionsauswahl. Ich denke, dass wir da eine gute Truppe in der B1 zusammenbekommen und habe richtig Bock mit dem Team zu arbeiten.

 

Du greifst mit deinem Blick für eine gelungene sportliche Entwicklung im Nachwuchsbereich an. Was sind aus deiner Sicht Besonderheiten des Leistungshandballs im Jugendbereich?

Jede Altersklasse bringt ihre eigenen Anforderungen mit. Spieler machen von Jahr zur Jahr unglaubliche Entwicklungssprünge. Das gilt nicht nur für die sportliche, sondern auch für die persönliche und körperliche Entwicklung. Als Trainer hat man da noch die Möglichkeit viel zu beeinflussen. Das macht die Aufgabe als Jugendtrainer sehr spannend und es ist einfach toll Spieler bei diesen Schritten zu begleiten.

Teamgeist, gemeinsam Sport treiben und Ziele vor Augen haben - keine einfachen Bausteine eines zufriedenen Freizeitsportlers in Corona-Zeiten. Was nimmst Du dir vor für die kommende Saison?

Mein Ziel als Jugendtrainer ist es immer jedem einzelnen Spieler sein maximales Potential zu entlocken und ihm das optimale Rüstzeug für die weitere Karriere an die Hand zu geben. Die Pandemie erschwert natürlich einiges. Kennenlernen, Trainingsbetrieb und gemeinsame Aktionen können nicht wie gewohnt stattfinden. Wirklich planen kann man die Saison auch noch nicht, daher heißt es zunächst einmal alle Jungs möglichst fit zu halten, bis es wieder in der Halle losgeht, den Verlust durch dieses „verlorene Jahr“ möglichst gering zu halten und im kommenden Jahr möglichst viel aufzuholen.

Handball hat in Hannover eine lange Tradition, in Anderten kombiniert mit einer familiären Atmosphäre. Warum gerade Trainer im TSV?

Die nächste Saison ist bereits meine siebte im Anderter Trikot und ich habe mich von Anfang an im Verein wohlgefühlt. Der TSV leistet eine tolle Jugendarbeit, was dadurch bestätigt wird, dass 14 der 17 Spieler in der 3. Liga-Mannschaft – mich eingeschlossen – eine Vergangenheit in der Anderter Jugend haben. Dazu sind die 2. und 3. Herren, ebenfalls mit vielen Spielern aus der eigenen Jugend, in die Verbands- und Landesliga aufgestiegen. Ich möchte dazu beitragen, dass hier weiterhin viele gute Handballer entwickelt werden und würde mich natürlich riesig freuen, wenn der ein oder andere es dann später in die 1. Herren schafft.

Trickwurf von Linksaußen auf die Füße des Keepers oder Heber vom Kreis über das Tor - was regt mehr auf?

Gute Frage (lacht). Da der Kreis theoretisch die bessere Wurfposition hat, würde ich den Heber über das Tor nehmen. Grundsätzlich habe ich als Trainer aber nichts gegen Trickwürfe, solange sie drin sind.

Was darf in keiner Sporttasche neben Schuhen, Hose und Shirt fehlen?

Für mich als Torwart natürlich der Tiefschutz, ohne den möchte ich nicht mehr ins Tor. Einen Handball und Duschsachen würde ich aber auch empfehlen.

Die Ferienfreizeit Schloß Dankern findet in diesem Jahr nicht statt. Was sind Dinge, die dir abseits der Spielfläche wichtig sind? 

Die Mannschaften in denen ich bisher gespielt habe, haben sich immer dadurch ausgezeichnet, dass sie sich auch neben dem Spielfeld gut verstanden haben. Wer sich neben dem Feld gut versteht, versteht sich meistens auch auf dem Feld. Daher ist es mir wichtig, dass man auch abseits des Feldes als Team auftritt. Gemeinsame Aktionen wie die Fahrt nach Schloss Dankern helfen einem Team natürlich, um enger zusammenzurücken. Hoffen wir einfach, dass sowas bald wieder möglich ist.

Zum Abschluss dein Tipp, um sich mit Spaß fit zu halten?

Für die Torhüter die Handplatten von Matthias Andersson mit denen man einen kleinen Ball gegen die Wand spielt. Das ist super Reaktionstraining. Ansonsten alles wo irgendwie ein Ball dabei ist. Der Handballverband Westfahlen hat da beispielsweise tolle Übungsvideos zu auf youtube hochgeladen. Stures Laufen ist nicht so meins, wobei ich mich da im letzten Jahr mangels Alternativen etwas mit angefreundet habe.

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