Gegen den Tabellen Zwölften, den TuS Wettbergen 1 konnte die dritte Herren in einem Handballkrimi nur ein ein Unentschieden mit 31:31 herausholen

Wie in den letzten Spielen auch, zeigte sich die Anfangsphase als sehr ausgeglichen. Auf ein Tor unseres Teams konnten die Gäste ohne größere Probleme ausgleichen, da die Abwehr gewohnt schlecht stand. Im Angriff sah es zwar etwas besser aus, jedoch passierte nichts erwähnenswertes. 10 Minuten vor der Halbzeit konnten sie die Gäste dann mit vier Toren absetzen (Pausenstand 17:21).
In der Kabine fand Uwe Mertins, der sich heute um die Betreuung des Teams kümmerte, die richtigen Worte: So viele Tore, wie wir hinten durch unsere inkonsequente Abwehr kassieren, können wir vorne gar nicht werfen. Nun wurde die Abwehr auf eine offensivere Deckung umgestellt, was besonders den gegnerischen Spielern auf den Rückraumpositionen entgegenwirken sollte. Die rechte Angriffsseite konnte kaum noch Akzente setzen, jedoch konnte der Rückraumlinke nicht ganz unter Kontrolle gebracht werden, sodass er immer wieder zum Torerfolg kam (insgesamt 12 mal). Die bessere Abwehrleistung brachte jedoch nicht allzu viel, da die Gäste in der 40. Minute auf 20:26 erhöhen konnten. Hier wachte die Dritte nun auf und warf vier Tore in Folge. Schnell merkten dann alle Spieler, dass hier noch etwas geht. in der 50. Minute stand es dann 26:28. Sieben Minuten später kam dann der Ausgleich auf 29:29 und einen Angriff später dann die 30:29 Führung. Im Gegenzug konnten die Gäste jedoch ausgleichen. Anstatt wieder die Führung zu erzwingen, konnten das Team aus Wettbergen durch einen unnötigen Ballverlust jedoch auf 30:31 erhöhen. Nun begann die kuriose und spannendste Phase des Spiels: Im Angriff wird einer unserer Spieler gefoult und es gibt einen Freiwurf. In diesem Moment sind 60 Minuten abgelaufen. Der Freiwurf wird noch ausgeführt. Die Gäste stellten eine in der Mitte gefühlt zweieinhalb Meter hohe auf der halbrechten Position und der heute besonders starke Markus Wolter (der insgesamt 12 mal zum Torerfolg kam) stellte sich mit dem Ball an die 9-Meter-Linie. Nun kam ein Pfiff, kurz darauf feuerte er den Ball über die rechte Seite der Mauer in den Winkel der kurzen Ecke. Großer Jubel bei unserem Team. Nach 60 Minuten noch ausgeglichen. Doch dann pfiff der Feldschiedsrichter das Tor ab und wurde sofort von 10 Andertern umringt. Anscheinend galt der Pfiff den zu nah an der Mauer stehenden Andertern, die ein paar Meter zurück gehen sollten, was natürlich große Empörung und Enttäuschung zur Folge hatte. Nun das ganze Spiel nochmal: Die Mauer stellt sich auf die Zehenspitzen und streckt die Arme so hoch es geht. Markus Wolter steht wartend auf den (nun richtigen) Pfiff an der 9-Meter-Linie. Dann war es so weit. Dieses mal feuerte er den Ball über die linke Seite der Mauer. leicht wurde der Ball abgefälscht - und landete links oben im Tor. Auf einmal lagen 14 Anderter auf einem großen Haufen und freuten sich mit dem Matchwinner.

Es spielten: TW Max Apel und TW Christopher Schrimpf, Markus Wolter (12 Tore), Sebastian Busche (6 Tore), Michael Pradel und Lars Brauns (je 3 Tore), Benjamin Binder und Wolfgang Engelhaupt (je 2 Tore), Bastian Büsselberg, Michael Hartung und Daniel Beck (je ein Tor), Uwe Mertins, Christopher Wolf und Johannes Fiene. 

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