2. A-Jugend

A Jugend 2

Aufstellung:

stehend vl.n.r.: Marc Sedlacek, Lauro Pichiri, Marvin Münch, Fynn Brandes, Jason Steffen, Marlon Schrage, Martin Zelmer (Betreuer)

knieend vl.n.r.: Niklas Koch, Liam Sieverling, Szymon Koziol, Simon Debbrecht, Matej Koparan, Jakob Tschochner es fehlt: Theo Kracke

Training:
Dienstag, 18:30 - 20:00 Uhr | Halle Eisteichweg
Freitag, 19:00 - 20:30 Uhr | Halle Eisteichweg

Trainer & Ansprechpartner:
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0177 / 7128070

Saison 2019/20
Vorrunde zur Oberliga: Spielplan und Tabelle

 

 Wer gedacht hätte, schlimmer geht’s nimmer, der hat sich getäuscht: Beim bis dato punktlosen Tabellenletzen VFL Potsdam musste unsere Bundesliga-A-Jugend eine bittere, aber verdiente 37:31 (17:12)-Niederlage quittieren und bleibt damit weiter ohne Auswärtserfolg.

Wiedergutmachung wollte das Team um Kapitän Marc Heinze nach den schwachen Partien in Usedom und gegen Hamburg betreiben. Doch schon von Anfang an fehlte dem Team, das zunächst ohne den unter der Woche kranken Lukas Ossenkopp begann, der nötige Elan. Insbesondere die Abwehr der Anderter war von Anfang an deutlich zu behäbig gegen hochmotivierte Potsdamer. Und auch im Angriff fehlte der notwendige Elan. Doch ohne diese Eigenschaften kann man in der Bundesliga bei keinem Gegner bestehen, und so zog der Gastgeber nach der ersten Abtastphase (6:6 nach 10 Minuten) Tor um Tor davon, während den Andertern sieben Minuten lang kein eigener Treffer gelang. Der Anderter Angriff, in dem ab der 16. Minute auch der angeschlagene Ossenkopp mitwirkte, blieb aber lange jegliche Bundesliga-Tauglichkeit schuldig. Potsdam warf hingegen deutlich mehr in die Waagschale und konnte trotz 6 Zeitstrafen bereits in Halbzeit eins bis zum Pausentee auf 17:12 davonziehen.

Vielleicht hätte nach der Pausenansprache von Trainer Maik Bodenburg vielleicht sogar ein Fünkchen Hoffnung aufkeimen können. Doch dem machte die schon in den letzten Spielen eklatante Abschluss-Schwäche einen Strich durch die Rechnung. Ganze 4 Fehlwürfe leistete sich das Team allein in den ersten drei Minuten der zweiten Hälfte. Statt eines knapperen Zwischenstandes zog Potsdam bis auf sieben Tore (21:14) davon und profitierte fortan von der Anderter Schockstarre in Angriff und Abwehr. Potsdam hingegen bot ein starkes Spiel, spielte sich fortan nahezu in einen Rausch und war beim 35:26 sogar kurz davor, den hilflosen Gast zu deklassieren. Dass die Anderter am Ende noch Ergebniskosmetik betreiben könnten, ist lediglich eine Randerscheinung und soll an dieser Stelle den tollen Potsdamer Auftritt nicht schmälern.

Der unter den wenigen Zuschauern weilende Füchse-Trainer Bob Hanning fasste nach dem Spiel die Anderter Leistung passend zusammen: „Es fehlte jegliche Spannung und Körpersprache. Die Mannschaft hat zu keinem Zeitpunkt den Eindruck vermittelt, das Spiel gewinnen zu wollen. Man hatte den Eindruck, das Team wollte im Schongang gewinnen und hat dafür zu Recht die Quittung bekommen“.

Lange Pause, aus diesem Tief herauszukommen hat die Mannschaft freilich nicht. Schon am nächsten Wochenende kommt mit der SG Flensburg/Handewitt ein Titelanwärter nach Anderten. Um dann bestehen zu können muss das Anderter Team eine komplett andere Einstellung an den Tag legen. Spielbeginn ist am Sonntag um 14.00 Uhr am Eisteichweg.

Im Potsdam spielten Patrick Kassner und Timo Wilke im Tor; im Feld Lars Schiebler (3/1), Benedikt Wegener (1), David Sauß (4), Lukas Ossenkopp (5), Lukas Reese (10/2), Marc Heinze, Jannis Frädermann, Maurice Jurke, Philipp Obrock (3), Kevin Ströh (2), Phil Hornke (1/1) und Lukas Quedenbaum (2)



A2 gegen JSG Münden/Volkmarshausen

Nach der schwachen Auftaktpartie in Nordschaumburg gewann die zweite A-Jugend des TSV Anderten ihr erstes Heimspiel souverän mit 41:27 gegen Münden/Volkmarshausen. Die beiden Teams kannten sich bereits aus der Relegation für die Oberliga, die Münden noch deutlich für sich entscheiden konnte. In dieser Partie sollte es jedoch anders kommen.Von Beginn an ging es nur in eine Richtung. Mit 4:0 in Führung gegangen, konnten die Anderter diesen Vorsprung in der ersten Viertelstunde konstant halten. Die Abwehrreihe stand kompakt und im Angriff erwiesen sich die Akteure als sehr treffsicher. Insbesondere Rückraum-Spieler Jonas Wietfeld erwischte eine gute erste Hälfte und erzielte dabei fast alle seiner sechs Tore. Volkmarshausen hingegen fand von Anfang an keine Mittel gegen die 6-0 Verteidigung. Auch defensiv kamen deutliche Schwächen zum Vorschein, welche den Gastgebern leichte Tore ermöglichten. Hinzu kam, dass Andertens Keeper Timo Wilke eine hervorragende Vorstellung ablieferte. Durch mehrere in Folge gehaltene Siebenmeter stellte er seine ausgezeichnete Form unter Beweis.Nach der Halbzeit fielen die Schützlinge von Michael Boldt in ein kleines Tief, welches den Gegnern erlaubte die zwischenzeitliche 15-Tore Differenz auf 8 zu minimieren. Doch diese Phase des Spiels sollte nicht lange andauern und den Mündenern wurde kein weiterer Anlauf gewährt. Bis zum Ende des Spiels konnte wieder ein solider Vorsprung herausgearbeitet werden, welcher mit dem 40. Tor von Lennart Ramberg gekrönt wurde.
Mit 41:27 gewannen die Anderter Jungs deutlich höher als erwartet, da man in der Relegation noch sichtbar Schwierigkeiten hatte. Vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit wirkte überzeugend, da es, trotz gut abgestimmter Spielzeit für jeden Akteur, keinen Bruch im Spiel gab. Letztendlich lässt sich sagen, dass sich auf diese Leistung aufbauen lässt. Die nächsten, schweren Partien können mit großer Zuversicht in Angriff genommen werden.

Es spielten: Timo Wilke, Robert Tiemann, Julian Barsch (8 Tore), Maximilian Ahrenbeck, Lennart Ramberg, Jonas Wietfeld (alle 6), Niklas Mosch (5), Majd Balsters (4), Nils Schöttler (3), Philip Müller, Cedric Post (beide 1), Thilo Böttger und Maximilian Henze.



TSV Anderten II 40:40 TUS Bergen

Es läuft noch nicht so richtig bei der zweiten A-Jugend des TSV Anderten. Das wurde dieses Wochenende erneut bestätigt, da nach einem klaren Vorsprung noch ein Punkt an die Gäste aus Bergen abgegeben wurde.
Zwar gab es von Beginn an große Probleme in der Abwehr, trotz alledem konnte die Truppe von Trainer Michael Boldt mit 8:4 und 10:5 relativ souverän in Führung gehen. Beide Defensivreihen zeigten keine gute Leistung, was viele Tore und sehenswerte Offensivaktionen zur Folge hatte. Während bei den Gästen vor allem Maximilian Kirchhoff und Christopher Witte für die Tore zuständig waren, wurde die Ausbeute beim TSV besser aufgeteilt. Die Leistung war insbesondere im Team besser, doch die Schwierigkeiten in der eigenen Abwehr hielten weiter an. So war die Führung mit sechs Toren zur Halbzeit verdient, aber nur bedingt zufriedenstellend.

Nach der Pause konnte die Führung dann bis zur 45. Minute konstant gehalten werden. Trotz vieler Wechsel gab es kaum einen Bruch im Spiel. Dieser sollte jedoch in der letzten Viertelstunde kommen. Nach einer starken Aufholjagd stand es drei Minuten vor Schluss Unentschieden und es gelang dem TUS aus Bergen sogar die Führung. In den letzten Sekunden konnte Phil Hornke das Spiel allerdings noch per Siebenmeter ausgleichen.

Wieder ein Spiel, dass man gewinnen musste. Die Entwicklung ist mehr als unbefriedigend und in den nächsten Partien sollte ein deutlich besseres Auftreten folgen. Schon nächstes Wochenende gibt es eine neue Chance gegen die Rivalen aus Burgdorf. Ein Sieg wäre zu diesem Zeitpunkt in der Saison von besonders hohem Stellenwert.

Es spielten: Marcel Brauner, Phil Hornke (7 Tore), Julian Barsch, Phillip Müller (beide 6), Lennart Ramberg (4), Majd Balsters, Phillip Klein, Niklas Koch, Jonas Wietfeld (alle 3), Maximilian Ahrenbeck, Maximilian Henze (beide 2), Niklas Mosch (1) und der Maximilian Friedhoff.

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Der zweite Heimsieg ist perfekt: in einer hart umkämpften Bundesliga-Partie sichert sich die A-Jugend des TSV Anderten mit 36:33 gegen den HSV Hamburg die Saisonpunkte sechs und sieben und steht nun mit ausgeglichenem Punkteverhältnis im Mittelfeld der Tabelle.

Viel vorgenommen hatte sich das Team um Mannschaftskapitän Marc Heinze im Heimspiel gegen den Nachwuchs des amtierenden Deutschen Meisters. Nach zwei Niederlagen gegen Hildesheim und in Usedom brannte die Mannschaft auf Wiedergutmachung. Entsprechend motiviert ging das Team von Beginn an vor 200 Zuschauern zu Werke. Aus einer sicheren Abwehr und einem wieder einmal starken Patty Kassner im Tor kam der Drittliga-Nachwuchs in der Anfangsphase zu schnellen Toren. Insbesondere Lukas Ossenkopp und Philipp Obrock konnten die Anfangseuphorie nutzen, um ¸ber 7:3 und 8:4 bis auf 10:5 davonzuziehen und Gästetrainer Frank Hamann zum TeamTimeOut zu zwingen (14. Minute).
Hamburg reagierte und bedachte fortan Lukas Ossenkopp mit engerer Bewachung. Und diese Maßnahme zeigte Wirkung: nach dem 11:6 verfielen die Anderter in die alten Muster der letzten Wochen, schlossen zu überhastet und nicht entschlossen genug ab und luden die agilen Gäste zum Tempospiel ein. Nur noch zwei Treffer erzielten die Anderter in den verbleibenden 14 Minuten, während Hamburg Tor um Tor davonzog und zur Halbzeit verdient mit 13:16 führte.
Trainer Maik Bodenburg stellte zur Halbzeit auch um: Lukas Ossenkopp rückte auf die rechte Rückraumposition und schaffte somit Platz für Lukas Reese und David Sauß, zudem betrat Phil Hornke nach fast viermonatiger Verletzungspause erstmals das Bundesliga-Parkett. Und zumindest im Angriff fruchteten die Maflnahmen: vier Tore in den ersten sechs Minuten lieflen zumindest offensiv Hoffnung aufkeimen. Da aber insbesondere der Hamburger Mittelmann Mehrkens in dieser Phase mit drei Toren dagegen hielt, konnte Hamburg sogar auf 17:21 davonziehen. Erst als sich Philipp Obrock nunmehr auch enger um Mehrkens kümmerte, kam der TSV-Express ins Rollen. Immer wieder konnte jetzt Lukas Ossenkopp ins Spiel gebracht werden, und auch der Rest der Mannschaft fasste neuen Mut in Richtung Tor. Zudem stach Joker Hornke, der in Durchgang zwei acht Treffer aus neun Versuchen erzielte und nur bei einem 7m nicht ins Schwarze traf.
Fortan entwickelte sich ein spannendes Spiel, welches spätestens beim 24:24 nach 45 Minuten zwar nicht hochklassig aber immens spannend war. In der entscheidenden Phase war es dann Philipp Obrock, der in Unterzahl zweimal traf und somit den HSV Hamburg auf Distanz hielt. Am Ende stand das 36:33 auf der Anzeigentafel, welches sich die Anderter Jungs redlich erkämpft haben.

»Die zwei Punkte waren unheimlich wichtig für uns« bilanzierte Trainer Maik Bodenburg nach dem Spiel. »Wir haben bewiesen, dass wir uns wieder in ein Spiel zurückkämpfen und dass wir auch knappe Spiele gewinnen können. Dieses Selbstvertrauen müssen wir jetzt mit der spielerischen Linie verbinden, die uns am Anfang der Saison ausgezeichnet hat.« Die nächste Chance dazu hat der TSV Anderten in zwei Wochen. Dann steht die Auswärtsaufgabe gegen den noch punktlosen VFL Potsdam auf dem Programm.

Gegen den HSV Hamburg spielten Patty Kassner und Marcel Brauner im Tor; im Feld Lars Schiebler (3), David Sauß (4), Lukas Ossenkopp (8/1), Lukas Reese (2), Marc Heinze, Jannis Frädermann, Maurice Jurke, Philip Müller, Philipp Obrock (8), Kevin Ströh (3), Phil Hornke (8/3) und Lukas Quedenbaum.

Es gibt solche Tage, an denen einfach nichts zusammenpasst „und dann kommt auch noch Pech dazu!“ Dies ist die sehr treffende Quintessenz des Auftaktspiels der zweiten A-Jugend des TSV Anderten gegen die JSG Nordschaumburg. Nach einer soliden Anfangsphase war die Partie lange Zeit ausgeglichen, doch kurz vor der Halbzeit gelang es den Gastgebern, sich etwas abzusetzen. Mit 16:13 gingen diese in die Kabine.

Nach der Pause kam es endgültig zum Bruch im Spiel der Anderter. Es war kein klares Konzept im Spiel der Mannschaft von Trainer Michael Boldt zu sehen. Des Weiteren ließen sie jegliche Aggressivität in der Abwehr und die notwendige Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse vermissen. Die vielen sehr fragwürdigen Entscheidungen des sehr schwachen Schiedsrichtergespanns taten ihr Übriges. Nach dieser Leistung waren sich wohl alle in der Halle darüber einig, dass solch ein Niveau der Unparteiischen in der Oberliga nichts verloren hat. Die Niederlage des TSV Anderten ist jedoch in keinem Fall dadurch zu rechtfertigen.

In der nächsten Partie gegen die JSG Münden/Volkmarshausen muss eine Reaktion erfolgen und der Fehlstart in die Saison mit einem Sieg vermieden werden.

Es spielten: Timo Wilke, Lennart Ramberg (6 Tore), Jonas Wietfeld (5), Maximilian Ahrenbeck, Cedric Post (beide 4), Niklas Mosch (3), Majd Balsters (2), Nils Schöttler, Maximilian Henze (beide 1), Julian Barsch, Thilo Böttger und Philipp Klein.

Es gibt solche Tage, an denen einfach nichts zusammenpasst „und dann kommt auch noch Pech dazu!“ Dies ist die sehr treffende Quintessenz des Auftaktspiels der zweiten A-Jugend des TSV Anderten gegen die JSG Nordschaumburg.

Nach einer soliden Anfangsphase war die Partie lange Zeit ausgeglichen, doch kurz vor der Halbzeit gelang es den Gastgebern, sich etwas abzusetzen. Mit 16:13 gingen diese in die Kabine.Nach der Pause kam es endgültig zum Bruch im Spiel der Anderter. Es war kein klares Konzept im Spiel der Mannschaft von Trainer Michael Boldt zu sehen. Des Weiteren ließen sie jegliche Aggressivität in der Abwehr und die notwendige Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse vermissen.
Die vielen sehr fragwürdigen Entscheidungen des sehr schwachen Schiedsrichtergespanns taten ihr Übriges. Nach dieser Leistung waren sich wohl alle in der Halle darüber einig, dass solch ein Niveau der Unparteiischen in der Oberliga nichts verloren hat. Die Niederlage des TSV Anderten ist jedoch in keinem Fall dadurch zu rechtfertigen.


In der nächsten Partie gegen die JSG Münden/Volkmarshausen muss eine Reaktion erfolgen und der Fehlstart in die Saison mit einem Sieg vermieden werden.

Es spielten: Timo Wilke, Lennart Ramberg (6 Tore), Jonas Wietfeld (5), Maximilian Ahrenbeck, Cedric Post (beide 4), Niklas Mosch (3), Majd Balsters (2), Nils Schöttler, Maximilian Henze (beide 1), Julian Barsch, Thilo Böttger und Philipp Klein.

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