Nach zwei Niederlagen gegen Barsinghausen III und Vinnhorst siegte die Dritte am letzten Samstag verdient gehen HSG Lehrte Ost II mit 30:13
Gleich zu Beginn des Spieles zeigte die Dritte ihre starke Überlegenheit gegenüber der Lehrter Mannschaft, die sich aus wenigen jungen und einigen recht alten Spielern zusammensetzte, und ging mit 5:0 in Führung. In diesen acht Minuten gab es jedoch schon einige Aufreger: Das kleinere Übel war der Handball, der aalglatt und so stark aufgepumpt war, dass keiner der Spieler auf dem Parkett ihn auch nur ansatzweise kontrollieren konnte. Passtäuschungen waren so gut wie unmöglich und alle Bälle die auf das Tor kamen, waren mehr geschleudert, als kontrolliert geworfen. Das größere Übel war der Schiedsrichter, der sehr viele Kleinigkeiten pfiff und teilweise das Spiel kaputt machte. So wurde ein einfaches Festmachen des Gegners oft mit einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe geahndet. Gleich in der zweiten Minute wurde Markus Wolter vom Platz geschickt: Nach einer Verwarnung (er solle den Kreisläufer nicht bedrängen, was in „normalen" Spielen Gang und Gebe ist), wurde er vom Platz gestellt, da er seinen Arm vor die Brust des Gegenspielers hielt, um so einen eventuelles Anspiel zu verhindern, obwohl er den Kreisläufer nicht  einmal berührte.
Trotz dieser „kleinen" Beeinträchtigungen konnte die Dritte ihr gewohntes Tempospiel spielen. Über Gegenstöße warfen Lars Brauns und Wolfgang Engelhaupt viele schnelle Tore. Auch Markus Wolter konnte den Ball, wie einst Dirk Schröter mit seinen legendären Rückraumlegern, im Tor platzieren (harte und gezielte Würfe waren mit dem Ball nicht möglich).
Da einige Spieler der Dritten verletzt, oder anders verhindert waren, spielte die Dritte heute in einer ungewohnten Aufstellung. So musste beispielsweise Arne Mücke, der normalerweise auf Linksaußen spielt, auf der halblinken Rückraumposition verteidigen. Boris Müller, der sonst die Mannschaft coacht, deckte heute im Innenblock. Da auch beide Kreisläufer der Dritten nicht mit dabei waren, übernahmen ständig wechselnd Jens Kluck und Wolfgang Engelhaupt diese Position. Zum ersten Mal in dieser Saison spielte heute auch Marcell Könnicke für die Dritte. Der Personalmangel zeigte sich auch bei den Torhütern: Für Max Apel, der seit einer Woche in Göttingen studiert, und Welf Marten Burchard, der verletzungsbedingt ausfallen musste spielte heute nur Christopher Schripf, der einige sehr schöne Paraden hatte. Den Job des Trainers nahm heute erfolgreich der verletzte Dennis Moritz in die Hand.
Trotz Personalmangels und schlechter Bedingungen in der Halle ließ sich die Dritte nicht vom gewohnten Spiel ablenken und konnte sich immer weiter absetzen. So stand es zur Halbzeitpause nach einer kurzen unkonzentrierten Phase, in der wir vier Tore kassierten 13:6. Hoch motiviert in der zweiten Halbzeit noch besser zu spielen, ging es dann weiter. Der TSV warf Tor um Tor und stand gut in der Deckung. Nachdem Markus Wolter in die Manndeckung genommen wurde, wurden die Lücken in der Abwehr der Lehrter noch größer, sodass sie nicht viel gegen unseren schnellen Angriff entgegen zu setzen hatten. Nach vielen Zeitstrafen für Aktionen, für die es in anderen Spielen nur einen Freiwurf gegeben hätte, endete das Spiel mit 30:13 für die Dritte.

 Auch wenn das Spiel eher langweilig und der Gegner schwach war, freuten sich alle sehr und konnten sich neu für die kommenden Spiele motivieren.

Es spielten: TW Christopher Schrimpf, Lars Brauns (11 Tore), Wolfgang Engelhaupt (8 Tore), Markus Wolter (5 Tore), Jens Kluck (3 Tore), Arne Mücke (2 Tore), Uwe Mertens (1 Tor), Boris Müller (der nur in der Abwehr spielte) und Marcell Könnicke.

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