Die A-Jugend-Bundesligamannschaft des TSV Anderten hat die nächste Heimniederlage gegen den TV Gelnhausen mit 18:30 einstecken müssen. Nach dem starken Auftritt in Großwallstadt hatte sich das Team vorgenommen, mit der gleichen Einstellung den Gast herauszufordern. Das Team konnte aber zunächst nicht an die Leistung aus dem Spiel gegen Großwallstadt anschließen.

In der ersten Halbzeit gerieten die Gastgeber schnell fast uneinholbar in Rückstand. Zur Halbzeit führten die Gelnhausener schon 5:14. Dem Anderter Spiel fehlte im Angriff das notwendige Tempo, so dass gegen die gut sortierte Abwehr der Gäste kaum eine Torchance kreiert werden konnte. Die Abwehrarbeit stellte im ersten Abschnitt dagegen einen Lichtblick dar. Tore konnten die Gelnhausener fast nur über ihren starken Linksaußen erzielen, den das Team die gesamte Spielzeit nicht in den Griff bekam. Das Spiel war eigentlich schon nach 25 Minuten entschieden, nachdem sich die Gäste bereits mit 3:12 abgesetzt hatten.

Die Halbzeitansprache von Trainer Nenad Pancic und die in der Pause vorgenommenen Umstellungen zeigten allerdings Wirkung. Nun gingen die Anderter mit mehr Engagement und Tempo zu Werke und konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Die Gastgeber erarbeiteten sich nun gute Torchancen und fanden auch immer wieder spielerische Lösungen. Einen wichtigen Beitrag zu der in der zweiten Halbzeit gezeigten Leistungssteigerung steuerte Torwart Frederik Otto-Küster bei, der ein ums andere Mal gute Torchancen der Gelnhausener durch teilweise spektakuläre Paraden vereiteln konnte. Bis zum Stand von 16:24 in der 54. Minute konnte Gelnhausen den Vorsprung, den sie sich in der ersten Halbzeit herausgespielt hatten, nicht vergrößern. Erst in den letzten 5 Minuten setzte sich Gelnhausen zum Endstand von 18:30 auf 12 Tore ab.

Nach der erneuten Niederlage in einem Heimspiel sah man allerorten in enttäuschte Gesichter. Warum die Mannschaft gerade in Heimspielen das unbestreitbar vorhandene spielerische und kämpferische Potential, welches sie in den Auswärtsspielen bereits gezeigt hatte, (noch) nicht abrufen kann, muss noch aufgeklärt werden. Die (nicht ganz ernstgemeinten) Vorschläge der Zuschauer, entweder auf das Heimrecht zu verzichten oder auch für Heimspiele einen Bus zu mieten und die Jungs erstmal 5 Stunden durch die Gegend zu fahren, scheinen keine ernsthaften Handlungsoptionen zu sein. Ohne Druck können die Anderter Jungs dem nächsten Auswärtsspiel entgegen sehen, denn die Reise führt das Team zu den haushohen Favoriten von den Füchsen Berlin, die allein mit sieben Jugendnationalspielern antreten.

Es spielten: Leon Bloch (TW), Frederick Otto-Küster (TW), Max Albeshausen, Flavio Pichire (2), Pascal Schuldes (7/4), Nico Schuldes (1), Balázs Guska, Max Wagner, Nick Salini, Ole Klitzke, Jesper Langeheine (2), Ayke Donker, Kilian Opitz (3) und Lasse Intemann (3).

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