Nachdem man sich vor zwei Wochen zu Gast bei den Sportfreunden Söhre noch kämpferisch gezeigt hatte, aber aufgrund von zu vielen Fehlern, sowohl vorne als auch hinten, mit einer 24:28-Niederlage Nachhause fahren musste, fehlte es am darauffolgenden Spieltag schlicht an allem. Vor heimischem Publikum empfingen die Anderter die DJK BW Hildesheim in der Eisteicharena. Hier verkauften sich die Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit völlig unter Wert; im Angriff wurde nicht nur das Tor nicht getroffen, sondern auch der Ball gut und gerne mal fallengelassen. Hinzu kamen eine Menge technischer Fehler und halbherziges Abwehrverhalten. Nach einer sehr deutlichen Halbzeitansprache, die bei einem Halbzeitstand von 7:15 auch bitter nötig war, starteten die Männer in rot, die heute zum ersten Mal in den neuen Trikots auftraten, deutlich motivierter in die zweite Halbzeit. Die Fehler aus den vorigen 30 Minuten konnten trotzdem lediglich nur ansatzweise eliminiert werden. Dies und die unterirdische Leistung der ersten Hälfte führten zum Endstand von 24:30.

Da man nun ins Mittelfeld der Liga abgerutscht war, wollten die Herren von der Schleuse am vergangen Samstag in Langenhagen mal wieder auf Punktejagd gehen. Das Abschlusstraining am Freitag verlief vielsprechend, war doch annähernd der gesamte Kader anwesend und die Motivation hoch. Die ersten Spielminuten schienen allerdings zum Déjà-vu zu werden. Die HSG Langenhangen setzte sich sofort mit drei Toren ab, während die Anderter erst in der fünften Minute durch einen Siebenmeter das erste Tor erzielen konnten. Die Abwehr stand weitestgehend gut und gewann durch das Comeback von Marcel „Matze“ Irmer an Stabilität. Nichtsdestotrotz waren die Langenhagener die gesamte erste Hälfte mit mindestens zwei Toren voraus. Die mittlerweile allseits bekannte Ineffizienz im Abschluss war der Grund. Hinzu kamen zu viele technische Fehler.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Zeitstrafe für die Langenhagener, die die Gäste jedoch nicht auszunutzen wussten. Es gelang nicht, Kontinuität in den Angriff zu bringen und durch Druck auf die gegnerische Abwehr, einfache Tore zu erzielen. Stattdessen wurde verfrüht und unvorbereitet abgeschlossen. Im Vergleich zum vorigen Spiel, waren jedoch deutliche Verbesserungen zu erkennen. Der eingewechselte Felix Hanstedt brachte schließlich eine Viertelstunde vor Schluss in Kombination mit Malte Kostrzewa den dringend notwendigen Druck in die Tiefenräume. Plötzlich war der Gegner nur noch mit einem Tor entfernt. So schnell dies „Phänomen“ kam, so schnell verschwand es auch wieder, nachdem der Ball dem Gastgeber drei Mal hintereinander in die Hände gespielt wurde. Nach dem Schlusspfiff musste man der Realität ins Auge schauen und sich bewusst werden, dass Motivation zwar einen Großteil ausmacht, jedoch weder Tore wirft, noch vor technischen Fehlern schützt. Endstand 30:27.

Für den TSV spielten: David Lewaszkiewicz, Kristof Balke (beide Tor), Jari Rüdiger (7), Malte Kostrzewa (6), Timo Weymann (4), Lennart Katz (3), Domenik Schulz, Florian Wilhelm (je 2), Nico Zelmer, Matze Irmer, Pelle Schoof (je 1), Nikolai Berger, Markus Wolter, Felix Hanstedt

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