MW172832Dass es zu Hause gut geht, können die Fans der Dritten regelmäßig im Eisteichweg sehen: Bis auf ein Spiel gegen den direkten Kontrahenten Himmelstor konnte man alles gewinnen. Auswärts sieht das völlig anders aus: Acht Punkte musste man in der Ferne bereits liegen lassen.

So auch am vergangenen Wochenende: Während man Blau/Weiß in der Hinrunde zu Hause noch deklassieren konnte (32:17 — und nach oben war noch Luft!), zeigte man am vergangenen Wochenende in Hildesheim eine desaströse Leistung:

Nach einer schwachen Angriffsleistung lag man bereits zur Halbzeit mit 13:9 hinten und verkorkste den Start in die zweite Halbzeit völlig: Innerhalb von vier Minuten kassierte man sechs Gegentore, ohne selbst ein einziges zu erzielen. Die restliche Spielzeit lief man einem Rückstand hinterher und auch das Herankommen auf 24:18 half nichts mehr. Zwar stand der Abwehrverband zeitweise richtig gut, sodass die Gegner teils acht Minuten lang kein Tor werfen konnten, aber das Angriffsspiel war derart harmlos, dass man selbst bei einem Sieg keine Punkte verdient hätte. »Das Problem ist, dass wir ohne Patte zu viele technische Fehler machen und nur Brötchen aufs Tor werfen«, so das Resümee von Felix Hanstedt nach dem Spiel. Hinzu kam eine bärenstarke Leistung vom Hildesheimer Keeper, der laut Spielbericht der Gastgeber seine bisher beste Saisonleistung zeigen konnte.

Ganz anders sah es am vergangenen Dienstag in Altwarmbüchen aus: Zwar startete man etwas holperig in die Partie, doch konnte man nach etwa 15 Minuten die Abwehr stabilisieren und durch ein schnelles Spiel nach vorne einfache Tore erzielen. Das 8:6 für die Hausherren sollte die einzige Führung im ganzen Spiel sein. Von dann fand die Dritte immer mehr zur eigenen Leistung und konnte nach 30 Minuten verdient mit 11:14 in die Kabine gehen. Danach erwischte man — konträr zum Spiel in Hildesheim — den besseren Start in die zweite Hälfte und konnte in der 37. Minute durch den gut aufgelegten Daniel Franke (insgesamt neun Tore und bester Schütze) zum 13:20 erhöhen. Hiervon erholten sich die Altwarmbüchener nicht mehr. Diese konnten in der 51. Minute zwar nochmal auf 22:28 verkürzen, allerdings war der Drops bereits gelutscht — der erst war nur noch Ergebniskosmetik.

Resümierend muss man sagen, dass nur eins von vier Auswärtsspielen gewonnen werden konnten. Das ist in Anbetracht der individuellen Leistungsfähigkeit und Breite des Kaders zu wenig. Hier bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung, wenn man noch um die Meisterschaft mitspielen will. »Mal sehen, ob Uetze noch Punkte lässt … Die klare Marschroute für den Rest der Rückrunde ist auf jeden Fall, alle Spiele zu gewinnen« so Trainer Marco Palazzi.

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