Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen, wäre es für die Vierte Herren des TSV Anderten wichtig gewesen sich gegen die Garbsener neues Selbstbewusstsein zu holen.

Trotz eines vollen Kaders, aber auch fehlenden Stammkräften, konnte Coach Stuckenbrock seine Erwartungen für dieses Gastspiel allerdings noch nicht klar definieren.

Das Spiel begann mit viel Druck der Gastgeber aber auch zahlreichen Fehlwürfen, vor allem auf Anderter Seite. In Folge des offensivarmen
Beginns nahm der Coach, der dieses mal wieder selbst am Kreis auf der Platte stand in der 15. Spielminute, beim Stand von 5:5 eine Auszeit fürs Team. Herauszuheben ist zu diesem Zeitpunkt der erneut starke Torhüter Rene Sievers. Offensiv konnte hier bisher nur, der erstmals in dieser Saison wieder auf der linken Seite aufgebotene, Maximilian Brandes überzeugen.

In seiner einminütigen Ansprache machte der Trainer seiner Mannschaft nochmal klar, dass die Anderter das bessere Team sind und die Offensivabläufe klar durchgespielt werden müssen um endlich Torerfolge zu erzielen.

Die nächsten Minuten sind kurz erzählt, es passierte nichts - bis zu den sehr hitzigen, letzten fünf Minuten der ersten Hälfte. Hier hagelte es insgesamt vier Gelbe Karten, eine davon für den gastgebenden Coach und endete in der 29. Minute mit der Disqualifikation, des bis über alle Maßen provozierten Max Spohr. Mit einem mageren 8:8 ging es dann in die Pause.

Die zweite Halbzeit brachte zunächst die schnelle Anderter Führung, aber auch die Verletzung von Simon Kühl mit sich. Mit der nachfolgenden Herausstellung des rechten Rückraumspielers Christopher Reinert, begann die Torserie der Garbsener. Kurz nach dem Reinert wieder seinen Posten einnehmen konnte, gab es kurz hintereinander zwei weitere Zeitstrafen auf Anderter Seite, welche nun auch das Defensivspiel lahmlegte. So zogen die Gastgeber auf ein 15:11 davon. Zwar kämpfte die Vierte sich nochmal auf ein 15:13 heran, verlor zum Ende allerdings 18:14 und belegt nach sechs Spieltagen nun den sechsten Tabellenplatz.

Welche Auswirkungen die Disqualifikation von Spohr zur Folge haben wird, ist bisher noch unklar.

Es spielten: Rene Sievers im Tor, Maximilian Brandes (5 Tore), Frank Neuhaus (3), Christopher Reinert (2), Christopher Wolf (2), Michael Günther, Simon Kühl (je 1), Markus Schramm, Max Spohr, Alex Stuckenbrock, Marvin Vergin, Nigel Weideman, David Weidemann und Martin Zelmer

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