ajgdmagdeburg2011-400Es hat nicht sollen sein: mit 38:34 (18:12) hat unsere Bundesliga-A-Jugend ihre Auswärtspartie beim SC Magdeburg verloren. Dabei waren insbesondere eine katastrophale Anfangsphase und neun Tore Rückstand nach 20 Minuten (14:5) eine zu hohe Bürde für die zweite Halbzeit.
 
Die Anderter wollten den Schwung aus dem Flensburg-Spiel mit gegen den Favoriten aus Magdeburg mitnehmen, doch bereits nach 5 Minuten und einem 4:1-Rückstand war die Euphorie verflogen. Da auch nach zehn Minuten die Angriffsleistung weiter zu wünschen übrig ließ, nahm Trainer Maik Bodenburg beim Stand von 7:2 seine in dieser Saison früheste Auszeit. Doch auch der Appell, die Angst vor der stabilen Magdeburger Abwehr abzulegen half zunächst nur begrenzt. Bis auf neun Tore baute der SCM den Vorsprung aus (15:6 nach 23 Minuten), ehe die Anderter sich langsam an den Sinn des Spiels, Tore zu werfen, erinnerten. Daran ändern konnte auch ein gut haltender Timo Wilke nichts, der bereits nach 10 Minuten den heuer glücklosen Patty Kassner ersetzte. Auch wenn weiterhin das Angriffsspiel hakte, konnte der Drittliga-Nachwuchs bis zur Halbzeit immerhin bis auf sechs Tore zum 18:12 verkürzen.
 
Bis zum 22:16 konnte der Gastgeber den Vorsprung weiter verwalten, ehe die Anderter ihre beste Phase im Spiel erwischten. Beim 26:23 durch Lukas Quedenbaum in Unterzahl war das Team sogar wieder in Schlagweite. Individuelle Fehler halfen dann dem in dieser Phase unsicher wirkenden SC Magdeburg zu leichten Gegenstoßtoren. Nach 50 Minuten war der alte Abstand von 6 Toren wieder hergestellt (31:25). Die Gäste öffneten nun die Abwehr und versuchten mit doppelter Manndeckung, zu schnellen Ballgewinnen zu kommen, doch mehr als auf 4 Tore konnte nicht mehr verkürzt werden. Und so stand am Ende eine 38:34-Niederlage zu Buche. Insgesamt präsentierten sich die Anderter zwar 40 Minuten auf Augenhöhe, doch da ein Spiel 60 Minuten dauert hieß der letztlich verdiente Sieger SC Magdeburg. Zwanzig Minuten Auszeit darf man sich in der Bundesliga gegen kein Team erlauben.
 
Gelingt es den Andertern, ihre Leistung konstant zu bringen, dann können sie jeden Gegner schlagen. Die nächste Chance dazu gibt es in zwei Wochen, wenn zum ersten Rückrundenspiel die Handballakademie Leipzig/Delitzsch am Eisteichweg ihre Visitenkarte abgibt. Anwurf ist am 18.12. um 14 Uhr.
 
In Magdeburg spielten Patrick Kassner und Timo Wilke im Tor; im Feld Lars Schiebler (5), Benedikt Wegener (3), David Sauß (1), Lukas Ossenkopp (10/5), Lukas Reese (2), Marc Heinze, Jannis Frädermann (1), Maurice Jurke, Philipp Obrock (5), Kevin Ströh (2), Phil Hornke (3) und Lukas Quedenbaum (2)

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