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Der TSV Anderten gratuliert seinen beiden Europameistern und ist mächtig stolz auf sie. Ihr bisheriger Vereinstrainer Alfred Thienel ist spontan zum Endspiel nach Tschechien gefahren und war live dabei. "Der TSV Anderten kann riesig stolz sein auf die Jungs. Die knapp 1600 Kilometer Fahrt haben sich wirklich gelohnt, ein tolles Spiel mit zwei starken Spielern vom TSV. Es war schon beeindruckend die beiden als Teil einer starken deutschen Jugendnationalmannschaft zu sehen. Ich freue mich riesig über den großen sportlichen Erfolg der Beiden. René ist ja nun wirklich ein Eigengewächs und Tim mit seinen handballerischen Wurzeln bei der HSG Langenhagen und seinem Trainer Herrn John ist hier bei uns in der Jugend unter Marco Palazzi, Maik Bodenburg und mir weiter gereift. Ist schon schön, wenn man sehen kann, was aus den Jungs sportlich so werden kann. Ich freue mich ihre sportliche Entwicklung weiter zu beobachten", sagte Thienel mit Begeisterung über den Europameistertitel der beiden Schützlinge.

Am Sonntag, 17.Aug.2008 um kurz vor 19 Uhr stand der ganz große Wurf fest. Die Deutsche Jugendnationalmannschaft schlug im Finale der Jugend-Europameisterschaft im tschechischen Brno die starke Dänische Nationalmannschaft mit 31:27 (HZ 14:14) und errang damit den Europameistertitel. Zu diesem herrausragenden Erfolg steuerten unsere Nationalspieler René Drechsler (4 Tore - nächste Saison leider Wilhelmshavner HV) und Tim Hornke (1 Tor und 3 Siebenmeter herausgeholt) ihr handballerisches Können bei

-Spielbericht- 

europameister_tim-reneIn einem spannenden, auf hohem Niveau geführten Spiel hatten die Dänen den besseren Start und führten, bis auf das 1:0 für Deutschland durch René Drechsler, die gesamte erste Halbzeit. Erst mit dem Halbzeitpfiff konnte die gute Deutsche Auswahl von Trainer Klaus-Dieter Petersen (auch ein ehemaliger Anderter) und Christoph Armbruster den verdienten Ausgleich erzielen. Mit einem sensationellen direkt verwandeltem Freiwurf durch René, der den Ball mit einem Seit-Fall-Knick-Wurf an der Mauer und auch an dem verdutzt drein schauenden dänischen Torwart flach in die lange Ecke schoss. In der Phase des Herankämpfens zeigte die nun immer besser funktionierende starke 3:2:1 Deckung der DHB-Auswahl, mit einem aus dem Rückraum und vom Siebenmeterpunkt fast unüberwindbaren Torhüter Nils Dresrüsse (GWD Minden), den Dänen ihre Grenzen auf. Nur über die Deckungslücke zwischen 1.+2. Deckungsspielers oder über den sehr treffsicheren Linksaußen der Dänen gelang nun noch Angriffsdruck der Nordländer. In der zweiten Spielhälfte wurde das Deutsche Team nun immer stärker. Tim Hornke spielte über 60 Minuten durch, blieb vorne ein wenig blass, da weniger über die Außen gespielt wurde. In der Abwehr fightete er über die gesamte Spielzeit mit dem sehr starken Linksaußen der Dänen, den er mit zunehmendem Spielverlauf kaltstellte. Traf in der ersten Hälfte Drechsler gut aus dem Rückraum, so übernahm der stärkste deutsche Spieler Steffen Fäth (10 Tore), sowie der schnelle und bewegliche Felix König (8/2) die Verantwortung. König markierte in der Endphase 3 wichtige Tore, da die Dänen zu diesem Zeitpunkt Fäth in Manndeckung nahmen. Am Ende zeigte sich die DHB-Auswahl aus einer sehr guten Deckungsleistungs herraus, mit einem gut agierenden, nun im Tor stehenden Max Bender als verdienter Sieger. Herauszuheben war wieder die geschlossene Mannschaftsleistung. Steffen Fäth wurde zum wertvollsten Spieler des Finale gewählt, Alexander Becker zum besten Abwehrmann des Turniers.

Dresrusse, Bender; Pekeler (1), Becker (4), Grothe, Drechsler (4), Geppert (2), Fäth (10), Steinert, Russ (1), Schliederman, Wetzel, Hornke (1), König (8/2)

 

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