Bjarne-Jesper

Bjarne & Jesper, ihr seid während der Mini-WM 2015 in Anderten als Schiedsrichter aktiv gewesen. Warum habt ihr Euch dazu gemeldet?

Bjarne: In erster Linie natürlich, weil es Spaß macht, die Kinder spielen zu sehen und dazu beizutragen, dass es auch ihnen Spaß macht. Außerdem ist die Atmosphäre bei so einem Tunier etwas ganz anderes und sicherlich auch eine Erfahrung. Als Schiedsrichter sowie als Spieler.

Jesper: Da gibt es 2 Aspekte: Den Persönlichen und den der Unterstützung des Vereins. Ich pfeife nun seit mehreren Jahren in den unterschiedlichsten Klassen, allerdings kann man das nicht mit einem Event, wie der Mini-WM vergleichen. Die Mini-WM ist immer ein Highlight. Deshalb freue ich mich jedes Jahr bei diesem großen Turnier pfeifen zu können. Des Weiteren ist es natürlich schön seinen Verein bei der Organisation eines solchen Turnieres unterstützen zu können.

Bjarne, gemeinsam mit Jesper zu pfeifen, war doch sicher ein Erlebnis. Was gefällt dir an der Schiedsrichterei?

Bjarne: Es macht einfach Spaß, hautnah beim Spiel dabei zu sein. Durch die Schiedsrichterei bekommt man auch einen ganz anderen Blick auf das Spiel, was einen auch als Spieler sehr weiterbringen kann. Außerdem ist man als Schiedsrichter oft der Buhmann für jegliche Situationen. Den Eltern, Spielern und Trainern dann auch zeigen zu können, dass Schiedsrichter selten die Ursache sind, ist da auch ein gewisser Anreiz. Und letztendlich kann sich durch die Schiedsrichterei auch noch etwas dazuverdienen.

 

Jesper, Du hast schon einige Spiele in dieser Sporthalle gepfiffen. War es dieses Mal etwas anderes?

Jesper: Wie gesagt, es ist immer etwas besonderes vor so vielen Menschen zu pfeifen mit so einer Stimmung. Das kenne ich nur von den Mini-WMs und EMs.

Und wie seid ihr beide eigentlich ursprünglich „an die Pfeife“ gekommen?

Bjarne: Ich habe damals mit Jesper oft im Training das Abschlussspiel der E-Jugend gepfiffen, da sich sonst keiner gefunden hat und ohne Schiedsrichter würde es drunter und drüber gehen.

Jesper: Ich habe in der D-Jugend angefangen die E2- Spiele zu pfeifen. Da ich Interesse am Pfeifen hatte, habe ich Marco Pallazzi meinen damaligen Trainer darauf angesprochen und dann in der D-Jugend begonnen E2 Spiele zu pfeifen. E-, D- und C-Jugend Spiele kann man auch ohne Schiedsrichterschein pfeifen und muss somit noch nicht 16 sein. Meinen "großen" Schiedsrichterschein habe ich dann mit 14 Jahren gemacht.

Warum sollten auch andere den „Schiedsrichter-Job“ kennen lernen?

Bjarne: Andere sollten ganz einfach auch mal zur Pfeife greifen, da ein Handballspiel nur mit einem Schiedsrichter funktionieren kann. Letztendlich sollte man den Spielern und allen anderen den Spielspaß ermöglichen, den man auch selbst als Spieler erleben möchte. Und natürlich auch, um auch mal eine andere Sicht auf das Handballspiel zu bekommen.

Jesper: Es ist sowohl eine Bereicherung für einen selber, da man den Handballsport völlig neu erfahren kann und dadurch vielleicht auch die ein oder andere Fehlentscheidung besser verstehen und Stärken, wie Selbstbewusstsein, fördern kann. Andererseits hilft man dem Handballsport, denn ohne Schiedsrichter geht es nicht.

Fragen zur Schiedsrichterei? Hier findest Du Antworten!

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