Endlich war es soweit! Die Vorfreude war riesig, das erste Spiel zu bestreiten und die Motivation natürlich groß auch zu gewinnen. Doch nach 60 Minuten fand man sich auf dem Boden der Tatsachen wieder und musste eine bittere 22:29 Niederlage gegen SC Germania List hinnehmen.

"Da ist noch viel Sand im Getriebe", resümierte Trainer Marco Palazzi völlig treffend nach dem Spiel.
Das Spiel begann ergebnismäßig recht ausgeglichen. Die Vierte konnte zunächst Rückstande zweimal aufholen.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass Michael "Kagawa" Günther sich den Eintrag in die Geschichtsbücher durch das erste Tor gesichert hat.
Dann verlor unser Team leider den Faden und musste immer wieder hohen Rückständen wie 2:5, 6:9 und 10:14 hinterherlaufen. Schon in der ersten Halbzeit war zu beobachten, dass gewisse Automatismen noch nicht so richtig funktionieren und dass das Angriffsspiel noch sehr statisch ist.
Mit einem Halbzeitstand von 11:14 musste man dann in die Kabine. Hier galt es sich nochmal zu sammeln und die Kräfte zu bündeln.

Leider setzte sich das Bild aus der 1. Halbzeit fort. Gerade als man sich auf ein 15:16 heran kämpfen konnte und das Gefühl wieder da war "Hier geht noch was", musste man den nächsten Tiefschlag hinnehmen und kassierte 5 Tore in Folge. Von diesem Rückstand konnte man sich nicht mehr erholen und Stände 19:26, 20:26 und der Endstand von 22:29 waren die logische Konsequenz.

Das die Schiedsrichter sich mental offenbar noch in der Sommerpause befanden und mit vielen fragwürdigen Entscheidungen "hüben wie drüben" den Spielfluss immer wieder störten, sei aber nur eine Randnotiz.

Alles in allem bleibt zu sagen, dass die Ansätze gut sind. Das Potenzial, um solche Spiele erfolgreicher zu gestalten, ist absolut vorhanden. Allerdings ist es nötig spielerisch deutlich zu zulegen und die Siebenmeterbilanz (1/6) auszubauen.

In den nächsten Trainingseinheiten gilt es noch intensiver zu arbeiten und die Leistungsfähigkeit zu steigern, damit die Schere zwischen Realität und Anspruch nicht zu weit auseinander klafft.

Am nächsten Sonntag (13:45 Uhr) gibt es die Chance in Garbsen vieles besser zu machen. Hierzu laden wir die Fans ein, die uns schon gegen Germania List zahlreich und tatkräftig unterstützt haben - dafür herzlichen Dank - uns erneut anzufeuern.

Es spielten: Matthias Meyerhoff (1 Tor) und Thorsten Katz im Tor, Jan Adelhelm (2 Tore), Robin Ahlers (1 Tor), Robin Arnecke (1 Tor),Florian Taubert (4 Tore), Gerrit Scharbert (6 Tore), Maximilian Spohr (4 Tore), Michael Günther (2 Tore), Tim Fillmer (1 Tor), Arne Mücke, Christopher Reinert, Christopher Wolf und Martin Zelmer

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